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HÄNSEL UND GRETEL MIT OHNE PFEFFERKUCHEN
Regie: Dirk Rave
Klavierbegleitung: Sven Bethke
Bühne und Kostüme: Katrin Göpfert
Maske: Angela Mattheus, Petra Hartkopp
Videos: Martin Claus, JHS Köpenick
Es singen und spielen:
Heidrun Häßner (Hänsel),
Birgit Wagner (Gretel),
Ingo Volkmer (Hexe)
Hänsel und Gretel sitzen vor dem Fernseher und langweilen sich. Zur Abwechslung gibt es gelegentlich Ärger mit einem Nachbarn, aber auch dieser Ärger macht ihnen keinen richtigen Spaß mehr. Selbst die Nachricht, daß Hexen in den Müggelbergen ihr Unwesen treiben, beeindruckt Hänsel überhaupt nicht, während Gretel sicherheitshalber den Fernseher ausschaltet. Ziemlich affig ihre Angst, findet Hänsel.
Da schaltet sich der Fernseher prompt von selbst ein, und der Herr aus der Werbung, der mit der freundlichen Trinkdose, ist plötzlich doppelt, auf dem Bildschirm und - klingeling - vor der Wohnungstür. Ohne zu begreifen wie ihnen geschieht, haben sie die Büchse ausgetrunken und werden von der merkwürdigen Person, die gerne für eine Hexe gehalten werden möchte, in eine unheimliche Geschichte hineingezogen. Ihr Kinderzimmer wird zum Knusperhäuschen und der Fernseher - wenn es zu spät ist, begreift es auch Hänsel - wird zum Backofen.
Unter Verwendung der Musik von Engelbert Humperdinck und den Texten von Adelheid Wette hat Steffen Thiemann für das Schlossplatztheater ein zeitgemäßes Märchen geschrieben über Kinder, denen die Phantasie für Märchen verloren gegangen ist, für Kinder, die es nicht ungewöhnlich finden, sich in Märchen einzuspinnen.
Das knuspert!
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