Jedes Leben ein Unternehmen, jedes Herz ein Markt.
DAS GELBE HERZ (UA)
Kein Märchen, frei nach Wilhelm Hauff.
Musiktheater komponiert von Heiner Frauendorf,
Libretto von Steffen Thiemann
Peter Munk ist ein Sonntagskind. Er ist jung, intelligent, ehrgeizig, hat eine attraktive Frau und eine sichere Arbeit. Trotzdem ist Peter Munk unzufrieden sein eigener Erfolg ist ihm nichts wert. Er ist frustriert vom Erfolg der anderen.
Das Herz ganz gelb und angefressen vom Neid.
Also macht er sich auf den Weg, ermutigt von seiner Frau, den Erfolg zu suchen, von dem er träumt.
Schneller als er es ahnt, gerät er an den richtigen Mann und kommt auf eine Erfolgsspur, die nach oben führt, an die Spitze von Macht und Einfluss. Aber der Erfolg verlangt Opfer.
Das Karussell beginnt sich schneller zu drehen, die Herzschlagzahl wird drastisch erhöht. Der Verstand beginnt zu schwanken, wenn das Herz Klopfzeichen aussendet. Romantiker bezeichnen zwar die Mängel des Herzens als dessen Stärke. Aber das ist Sozialkitsch, Sklavenmoral.
Wer erfolgreich sein will, kommt mit dem zuckenden Stück Fleisch in der Brust nicht ans Ziel.
Regie: Birgit Grimm
Licht, Video, Grafik: Felix Grimm
Dramaturgie: Steffen Thiemann
Musikalische Leitung/Keyboard: Insa Bernds / Elke Uta Schrepel
Mit: Constanze Morelle, Thorbjörn Björnsson, Ingo Volkmer
URAUFFÜHRUNG: 05.11.10
Wir danken für die Unterstützung des Projektes
dem Bezirksamt Treptow-Köpenick Kulturamt,
Rohde & Schwarz SIT GmbH,
der Berliner Volksbank
und dem Förderkreis des Schlossplatztheaters.
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Photos: Marcus Lieberenz
www.bildbuehne.de
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