BLAUBARTS LIEBESKARUSSELL
Ein musikalischer Theaterabend - frei nach der Operette Ritter Blaubart von Jacques Offenbach
Text: Steffen Thiemann
Regie: Alexander Herrmann
Musikalische Leitung/Klavier: Alexander Klein
Ausstattung: Reinhardt Grimm
Lichtdesgin: Felix Grimm
Es spielt und singt: Ingo Volkmer
Popolani experimentiert. Er baut an einer Maschine, von der er überzeugt ist, dass sie, wenn sie einmal vollendet ist, so unentbehrlich sein wird, dass sich niemand mehr eine Zeit vorstellen kann, in der es diese Maschine noch nicht gab, also ähnlich wie später Geschirrspüler oder Fax-Geräte, nur erotischer.
Was er baut ist ein Liebeskarussell. Nicht zufällig heißt die Maschine so wie Popolanis Brotgeber: Blaubart, der Ritter mit den Frauenleichen im Keller. Leider interessiert sich der Ritter wenig für Popolanis wissenschaftliche Forschung, diesen interessieren nur Macht und Frauen, wie Popolani resigniert feststellen muß. Die aktive Mitarbeit des Ritters wäre auch entbehrlich, wenn nicht, was unentbehrlich für die Weiterentwicklung der Maschine ist, der ständige Nachschub von Frauen ausbliebe.
Ganz unschuldig ist Popolani daran nicht, schließlich war er es, der sich ermannt fühlte, dem wüsten Treiben seines Herrn Einhalt zu gebieten. So sitzt er nun allein ohne Frauen in seinem Keller und hadert mit dem Schicksal.
Ein Zukunftsstandort ist akut gefährdet.
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